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Marien Apotheke

  • Apothekerin Sandra Köhler e.Kfr.
  • Triniusstr. 27
  • 99310 Arnstadt

Beipackzettel

WICK SULAGIL HALSSPRAY 202002

Präparat: WICK SULAGIL HALSSPRAY 202002
PZN: 3536333
Packungsgröße: 15 Milliliter (Normpackung)
Abgabeform: Apothekenpflichtig
Darreichungsform : Dosieraerosol

Anbieter:
Procter & Gamble GmbH
Sulzbacher Str. 40-50
65824 Schwalbach am Taunus
Tel.: 06196 895390
Fax: 06196 894867
Email: cplhotline@alliance-healthcare.de
Aktiver Wirkstoff:
  • Cetylpyridinium chlorid (0.17 mg pro 0.14 Milliliter)
  • Dequalinium chlorid (0.042 mg pro 0.14 Milliliter)
    = Dequalinium Kation (0.04 mg pro 0.14 Milliliter)
  • Lidocain hydrochlorid 1-Wasser (0.56 mg pro 0.14 Milliliter)
    = Lidocain (0.45 mg pro 0.14 Milliliter)
    = Lidocain hydrochlorid (0.53 mg pro 0.14 Milliliter)
Sonstige Bestandteile:
  • Anethol
  • Benzyl alkohol
  • Ethanol
  • Glycerol
  • Levomenthol
Weitere Bestandteile

Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "WICK SULAGIL HALSSPRAY 202002" zu erfahren.

Die Informationen zu den Wirkstoffen können im Einzelfall von den Angaben im Beipackzettel mancher Fertigarzneimittel abweichen. Das liegt beispielsweise daran, dass wirkstoffgleiche Präparate von verschiedenen Herstellern für unterschiedliche Anwendungsgebiete zugelassen sind.

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Wirkung und Anwendung

Anwendungsgebiete von WICK SULAGIL HALSSPRAY 202002

  • Das Arzneimittel ist ein Mund- und Rachentherapeutikum.
  • Anwendungsgebiete
    • Erkältungsbedingte Halsschmerzen und unterstützende Behandlung dabei auftretender Entzündungen der Rachenschleimhaut.
Anwendungsbeschränkungen und Warnungen

Absolute Gegenanzeigen von WICK SULAGIL HALSSPRAY 202002

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Lidocainhydrochlorid, Cetylpyridiniumchlorid, Dequaliniumchlorid, Levomenthol, Pfefferminzöl oder einen der sonstigen Bestandteile von des Arzneimittels sind
    • bei Neigung zu Kontaktekzemen
    • auf offenen Wunden und bei Schleimhautschäden
    • bei Kindern unter 6 Jahren.

Patientenhinweis

  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung von ist erforderlich,
    • falls Sie gelbliche/weiße Beläge im Rachenraum entdecken. Schauen Sie deshalb bei Halsschmerzen oder starken Schluckbeschwerden zweimal täglich den Rachenraum an und gehen Sie in diesem Fall unverzüglich zum Arzt.
    • bei schweren Halsentzündungen oder Halsschmerzen, die mit hohem Fieber, Übelkeit oder Erbrechen einhergehen; dann nicht länger als 2 Tage ohne ärztlichen Rat anwenden.
  • Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile
    • Enthält 20 Vol.-% Alkohol.

Schwangerschaftshinweis

  • Schwangerschaft und Stillzeit
    • Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat
  • Schwangerschaft:
    • Es liegen keine ausreichenden Erfahrungen oder Untersuchungen zur Sicherheit einer Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit vor. Deshalb darf eine Anwendung während der Schwangerschaft nur dann erfolgen, wenn es ärztlicherseits unbedingt erforderlich ist.
  • Stillzeit:
    • Lidocain geht in geringer Menge in die Muttermilch über. Eine Gefahr für den Säugling erscheint bei therapeutischen Dosen unwahrscheinlich.
Dosierung

Dosierung von WICK SULAGIL HALSSPRAY 202002

  • Wenden Sie das Halsspray immer genau nach dieser Anweisung an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Erwachsene: 2 - 3 Sprühstöße bis zu 6-mal täglich.
    • Kinder und Jugendliche
      • Kinder von 6 - 12 Jahren: 2 - 3 Sprühstöße bis zu 4-mal täglich.
    • Nicht anwenden bei Kindern unter 6 Jahren.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Das Präparat ist zur unterstützenden Behandlung akuter Halsbeschwerden angezeigt. Sollten die Beschwerden länger als 5 Tage anhalten, bitte den Arzt befragen, da eine ernsthaftere Erkrankung vorliegen könnte.
    • Eine länger dauernde Anwendung kann im Einzelfall zur Entwicklung einer Überempfindlichkeit führen.

 

  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie versehentlich eine größere Menge angewendet haben als angegeben, z. B. bei Zerstörung des Pumpmechanismus und Verschlucken des Flascheninhaltes, sollte ein Arzt kontaktiert werden.

 

  • Wenn Sie die Anwendung von vergessen haben
    • Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Setzen Sie die Anwendung gemäß Vorschrift und ohne zusätzliche Sprühstöße fort.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen
    • Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen (u. a. Hautrötungen, Hautausschlag, Juckreiz), Anschwellen der Rachenschleimhäute mit Atemnot bis hin zur vollständigen Verlegung der Atemwege. Falls die Hals- und Rachenschleimhäute anschwellen, muss sofort ein Arzt kontaktiert werden.
    • Nicht bekannt: Es kann zu Verzögerung der Wundheilung kommen.
    • Eine reversible bräunliche Verfärbung des Zungenrückens oder der Zahnhälse wurden beschrieben. Geschmacksirritationen sind aufgetreten.
  • Andere mögliche Nebenwirkungen
    • Bei entsprechend sensibilisierten Patienten können durch Levomenthol oder Pfefferminzöl Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Atemnot) ausgelöst werden.
    • Die Anwendung des Arzneimittels ist beim Auftreten von Nebenwirkungen oder Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) sofort zu beenden.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht hier angegeben sind.
Aufbewahrung und Entsorgung

Hinweise zur Aufbewahrung

Lagern Sie Arzneimittel immer außerhalb der Reichweite von Kindern.

Hinweise zur Entsorgung

Für die Entsorgung von Arzneimitteln gibt es regional unterschiedliche Empfehlungen. Fragen Sie in der Apotheke nach den in Ihrer Region aktuellen Regelungen.

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Wichtige Hinweise
Mit Hilfe dieser Datenbank können Sie sich über Arzneimittel informieren.

Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter. Neue Informationen finden nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank. Lesen Sie daher immer die aktuelle Gebrauchsinformation vollständig durch und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Die Informationen dieser Datenbank sind nicht vollständig. Nicht jede Information ist für jeden Patienten relevant. Die Datenbank ersetzt daher nicht den Arztbesuch und die Beratung durch den Apotheker.

Quellen:

  • Basis der Arzneimittelinformationen ist das Angebot der ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH
  • Fachinformationen der pharmazeutischen Unternehmer (vom BfArM zugelassene Informationen)
  • http://medicine.iupui.edu/clinpharm/ddis/main-table/
  • https://www.crediblemeds.org/healthcare-providers/



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